Glaubenssätze bearbeiten – die kosmische Brieftaube

GlaubenssätzeDie Glaubenssätze dienen dem Mensch in der Inkarnation eine bestimmte Art und Weise zum Ausdruck zu bringen, wie das Leben erlebt bzw. gelebt wird. Diese Glaubenssätze sind zum Teil in der Kindheit, während dem Erwachsenwerden einverleibt oder/und auch aus einem vergangenen Leben in diese Inkarnation mitgenommen worden, damit die Seele bzw. der Mensch bewusst wachsen kann. Jeder Glaubenssatz hat zur Folge, dass der Mensch während dem Leben mit bestimmten Herausforderungen konfrontiert wird. Die Konfrontation bzw. die Herausforderung kann einfacher, komplexer oder sehr komplexer Natur sein. Je nach Komplexität ist der Glaubenssatz mit anderen Glaubenssätzen verbunden. Entweder Hierarchisch auf der gleichen Ebene oder in einem Hierarchisch aufgebautem System, wo der eine Glaubenssatz noch weitere untergeordnete bzw. beeinflussende Glaubenssätze aufweist.

Je nach Komplexität, muss der Glaubenssatz von oben nach unten bearbeitet werden. Damit meine ich, dass der übergeordnete Glaubenssatz zuerst verstanden werden muss, bevor der eine oder mehrere untergeordnete Glaubenssätze einzeln betrachtet bzw. bearbeitet werden können. Dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass man erkennen kann, wie das System sich beeinflusst und wie das System miteinander interagiert. Die Interaktion der Glaubenssätze ist hoch dynamisch und ohne externe Hilfe nur sehr schwer aufzuarbeiten. Ein spiritueller Coach mit einer guten Verbindung mit der spirituellen Seite, kann dies sehr gut erarbeiten, wobei derjenigen, welche sein Glaubenssystem aufarbeiten will, gewillt sein muss, daran zu arbeiten und dies als tägliches lernen zu betrachten. Es bringt nichts, wenn man sich dabei schlecht fühlt, wenn man sich unter Druck setzt oder hofft, dass alle Glaubenssätze innerhalb von 5 bis 10 Minuten bearbeitet und aufgelöst sein werden.

Gehen wir nun anhand meiner Glaubenssätze, welche ich letztes Jahr bearbeite an das System der Glaubenssätze bzw. des Glaubenssystems. Mit meinen Ausführungen könnt ihr allenfalls selbst erkennen, wo ihr ähnliche Glaubenssysteme habt oder ihr könnt erkennen, wie ihr eure eigenen Glaubenssysteme betrachten und bearbeiten könnt. Die Bearbeitung des eigenen Glaubenssystems ist eine aufwendige aber auch spannende Angelegenheit, vor allem wenn man erkennt, wieso bestimmte Dinge im Leben nie funktioniert haben und nun auf einmal wie das heisse Messer durch Butter geht. Damit meine ich, dass auf einmal alles gelöst ist, welches zuvor Jahre der Arbeit benötigte zu verstehen und um zu heilen. Meine Glaubenssätze sind ein wenig speziell und ich kann nicht alle öffentlich machen, weil ich auch noch ein Privatleben habe und dieses Privatleben ist mit Menschen verbunden, welche ein Teil meines Glaubenssystems sind, welches ich hier nun beschreiben werde. Es ist ratsam, dass beim Lesen sich immer wieder Notizen gemacht werden, weil beim Lesen bekommt ihr SELBST Inputs, wo euch der Schuh drückt, bzw. wo euer Glaubenssystem sich bemerkbar macht. Macht einfach während dem lesen eure Notizen und fahrt mit dem Lesen weiter. Nach dem Lesen könnt ihr dann eure Notizen auswerten und damit zu arbeiten beginnen. Seid ihr bereit, dann wollen wir loslegen.

Mein erster und mächtigster Glaubenssatz heisst: „Ich werde nicht geliebt und für die Liebe muss man kämpfen!“

Dieser Glaubenssatz hat vier untergeordnete Glaubenssätze, welche den oben beschriebenen Glaubenssatz beeinflussen und die wollen wir nun zusammen aufarbeiten. Mein erster untergeordneter Glaubenssatz heisst: „Ich Liebe aber werde nicht geliebt!“

Damit kommt zum Ausdruck, dass ich absolut in der Lage bin andere Menschen zu lieben und ich erwarte aber im Gegenzug, dass ich die gleiche Aufmerksamkeit und die gleiche Liebe entgegengebracht bekomme, wie ich es dem Menschen gebe, welche ich Liebe. Ihr könnt dabei selbst erkennen, dass dieser Glaubenssatz bei vielen Menschen eine Herausforderung ist und nicht einfach gelöst werden kann. Wenn man z.B. einen Menschen so sehr liebt, wie ich meine Frau liebe, erwarte ich doch von meiner Frau, dass sie mich genauso liebt und es auch genauso zeigt. Ich durfte aber dank meiner Frau erkennen, dass sie mich liebt aber so wie sie es zum Ausdruck bringt und nicht so, wie ich es mir vorstelle oder selbst zeige. Liebe ist bedingungslos und es bedarf keiner Anleitung für mein Gegenüber wie man geliebt werden möchte, sondern man soll die Liebe so annehmen, wie man sie von seinem Partner bekommt.

Die Lösung meines Dilemmas war ganz einfach, hat mich aber Jahre gekostet, es zu verstehen. Erst wenn man selbst darin verstrickt ist, kann man verstehen, wie komplex die ganze Angelegenheit ist oder war. Beurteile niemals jemandem seine Glaubenssätze, wenn ihr sie nicht selbst am eigenen Leib, in derselben Ausprägung erlebt bzw. erfahren habt. Es ist manchmal so komplex und aufwendig zu verstehen und es braucht Zeit und Geduld, dies zu erkennen und aufzuarbeiten. Ich empfehle euch, wenn ihr denselben Glaubenssatz wie ich habt, diesen differenziert zu betrachten, denn auch ihr habt noch andere Glaubenssätze, welche die ganze Sache auf einer bestimmten Ebene beeinflussen und eine andere Richtung ergeben können.

Wie soll nun dieser Glaubenssatz gelöst bzw. aufgelöst werden?

Zuerst ist wichtig, dass man weiss, dass der Partner oder in meinem Fall meine Frau mich liebt. Sie zeigt dies auf ihre Art und ihre Art ist genau richtig, wenn nicht sogar perfekt. Es ist einfach nicht so, wie ich sie liebe und ihr meine Liebe zeige, aber genau darum geht es. Jeder Mensch drückt die Liebe zu seinem Partner auf ganz unterschiedliche Art und Weise aus und der Partner wird dies nie auf dieselbe Art und Weise retournieren. Selbstverständlich gibt es gemeinsame Werte, welche beide Partner teilen aber es wird immer Abweichungen geben. Diese Erkenntnis war für mich die wichtigste Erkenntnis zu erkennen, dass meine Frau mich liebt und dies schon seit ich sie vor über 25 Jahren kennen gelernt habe. Heute hat die Liebe eine andere Bedeutung als vor 25 Jahren. Vor 25 Jahren waren es die Hormone, welche die Liebe beeinflusst haben, heute sind es Werte oder Gefühle, welche man nicht mehr den Hormonen zuordnen kann, sondern seelisch bedingt, ein starkes Band zwischen uns gewoben wurde, welches nicht mehr brechen kann, wenn wir beide an die Liebe welche uns gehört, bedingungslos glauben, denn auch meine Frau hat ihr Glaubenssystem bzw. ihre Glaubenssätze, welche mit meinem System interagieren. Dies wollen wir aber aufgrund der Komplexität nicht betrachten, sondern diesen Glaubenssatz zum Abschluss bringen.

Fühlt ihr wie wichtig es ist zu erkennen, dass man geliebt wird. Erkennt ihr aber auch, dass ihr euch selbst zuerst lieben müsst, bevor euch jemand anderes lieben kann. Ihr könnt nur die Liebe empfangen, welche ihr bereit seid euch selbst zu geben. Wenn ihr der Meinung seid, dass ihr nicht liebenswert seid, bzw. euch nicht selbst liebt, sendet ihr dies aus und man kann euch nicht die Liebe geben, welche ihr im innersten seid. Die Liebe ist komplex und die dazugehörige Dynamik ist es auch. Gehen wir nun zum nächsten unterliegenden zweiten Glaubenssatz, welcher mit dem übergeordneten aber auch mit dem ersten untergeordneten Glaubenssatz verknüpft war.

Der zweite untergeordnete Glaubenssatz lautet: „Ich liebe mich nicht und ich bin es nicht Wert geliebt zu werden!“

Dies ist wiederum ein Glaubenssatz welcher viele Menschen in sich tragen und damit kämpfen, nicht wirklich vorwärts zu kommen, im Leben in Bezug auf die Liebe zu sich selbst. Ich hatte in meinen jungen Jahren einige Ereignisse, welche mich glauben liessen, dass ich ein Verlierer bin, dass ich nicht geliebt oder gewollt bin. Ich hatte vor allem in meiner Schulzeit eine sehr schwere Zeit, welche mich immer wieder an mir zweifeln liess. Dass Elternhaus gab mir zwar die Stabilität die ich in dieser schwierigen Zeit brauchte aber meine Eltern waren geizig mit dem „zeigen“ bzw. dem Vorleben von Liebe in einer Beziehung zu den Kindern. Dies war später im Leben sehr viele Male eine abendfüllende Diskussion mit meinen Eltern, welche es nicht abgestritten haben, sich aber auch nicht einer Schuld bewusst waren, wenn man überhaupt von einer Schuld sprechen kann. Sie haben es auf ihre Eltern abgeschoben, da sie von ihren Eltern diese Massstäbe und Erfahrungen übernommen haben. Dies ist natürlich nur zum Teil richtig aber zumindest ein Ansatzpunkt mit dem man arbeiten kann. Ich gehe jetzt nicht auf die Dynamik Eltern – Kindern ein und gehe nun weiter in der Bearbeitung dieses Glaubenssatzes.

Das Fehlen von Liebe zu sich selbst ist der Ausgangspunkt von allen Herausforderungen im Leben. Ist die Selbstliebe nicht oder nur eingeschränkt vorhanden, wird es für jede Seele, bzw. für jeden Menschen eine Herausforderung, wenn man älter wird. Die fehlende Selbstliebe führt in diesem „System der Annahme“, was man ist, zu akzeptieren und es anzunehmen zu einem grossen Problem bzw. zu einer grossen Herausforderung. Die fehlende Selbstliebe führt dazu, dass der junge Mensch beginnt die Aufmerksamkeit bei seinen Eltern zu erlangen und versucht alles was die Eltern von einem verlangen zu erfüllen, nur damit die Liebe von den Eltern zum jungen Mensch bzw. Kind fliessen kann. Da die Liebe immer fliesst, wir uns aber in der Illusion andauern selbst bescheissen, wird diese Rechnung nicht aufgehen. Immer mehr sucht man nach Möglichkeiten die Gunst der Eltern, der Freunde, der Verwandten und noch vielen anderen Menschen zu erlangen, damit man die Liebe welche in einem fehlt, kompensieren kann. Leider führt dies unweigerlich dazu, dass ein Mensch mit einer solchen Veranlagung immer mehr Probleme bekommt, weil die Kompensation nie aufgehen aber der Drang nach Liebe immer grösser werden wird. Wenn nun nicht bald eine Lösung gefunden wird, kann es dazu führen, dass ein erwachsener Mensch dann in seinem beruflichen Alltag nach Kompensation sucht. Diese Kompensation führt dazu, dass man nach Aufmerksamkeit sucht und sich alles Mögliche aussucht, damit man seine Vorgesetzten, seine Kollegen oder andere Menschen beeindrucken kann, obschon dies gar nicht nötig ist.

Genauso ist es mir gegangen, bis ich nicht mehr weiterkonnte und ein Burnout oder anders ausgedrückt, eine emotionale Erschöpfungsdepression erfahren durfte, die mich für eine ganze Weile lahmlegte und mir die Chance gab, mein Leben neu zu ordnen und ein paar Dinge über mich selbst zu lernen, sowie mein Verhalten und die Einstellung gegenüber mich selbst zu verändern. Dieser Prozess hat Jahre gedauert, denn mit dem Überstehen des Burnout’s war es noch nicht getan und die jahrelange Arbeit an meinem Glaubenssystem bzw. meinen Glaubenssätzen hat dazu geführt, dass ich in mich gekehrt bin und mich von vielen Dingen des Lebens getrennt habe, weil sie für mich nicht förderlich waren.

Selbstverständlich ist dies für jede andere Person nicht oder nur teilweise nachvollziehbar, weil meine Erlebnisse meine sind, bleiben und in keinem Zusammenhang mit eurem Leben verbunden werden können. Ihr könnt allenfalls parallelen erkennen und diese nutzbar für euch einsetzen. Verlassen wir diesen Glaubenssatz und gehen zum dritten Glaubenssatz, welcher für sich alleine steht bzw. nur mit dem übergeordneten Glaubenssatz verbunden ist.

Der dritte Glaubenssatz lautet: „Ich kann die Liebe der Menschen erkämpfen, wenn ich mich nur darum bemühe!“

Dies ist ein Glaubenssatz, welcher nur mit dem übergeordneten Glaubenssatz verbunden ist aber den übergeordneten sehr beeinflusst, wie ich meine Realität gestaltet und realisiert habe. Dieser Glaubenssatz hat dazu geführt, dass ich das Leben als Kampf um die Liebe angesehen habe. Ich habe mit allen Mitteln versucht die Liebe die ich so dringend nötig hatte zu bekommen und habe dabei nicht realisiert, dass mich mein Kampf um die Liebe von mir selbst noch mehr entfernt hat. Dieser Kampf war eine Abnutzungsschlacht, welche ich nicht gewinnen konnte. Nun könnte allenfalls der Kampf um die Liebe missverstanden werden, denn ich habe nicht darum gebettelt, sondern die Möglichkeit gesucht Menschen zu helfen und zu unterstützen, damit ich ihre Aufmerksamkeit bekomme und somit auch ihre Liebe. Die Illusion hat mir aber nicht das gegeben was ich gesucht habe, sondern mich noch mehr angespornt für die Liebe zu kämpfen. Ich habe mein Leben darauf aufgebaut, dass ich zuerst den anderen und erst ganz am Schluss mir die Zuwendung oder Zuneigung zukommen lassen muss, damit mein Glaubenssatz auch völlig zur Anwendung gelangen konnte. Ich konnte es nicht verstehen, dass ich nicht mehr Liebe spüren konnte, obschon ich meine Anstrengungen vergrösserte aber dadurch noch mehr von meiner Selbstliebe abgekoppelt wurde.

Dieser Teufelskreis konnte erst durchbrochen werden, nachdem ich in meinem Burnout die Zeit gefunden hatte, zu mir selbst zu finden und um zu erkennen, dass ich lernen musste, zuerst für mich zu schauen und mich zu unterstützen, ohne dabei ein schlechtes Gefühl zu haben. Dies war ein sehr aufwendiger aber spannender Moment in meinem Leben, denn damit habe ich das System verstanden und ich konnte mich von all denen trennen, welche mich nur ausgenutzt haben. Sie haben dies nicht bewusst gemacht. Damit meine ich, dass ich niemandem dafür in den Hintern treten will, sondern ich kann mich bei all denen Menschen bedanken, welche mir die Möglichkeit gaben, dieses System zu erkennen und zu durchbrechen. Nun gut, es gibt Menschen die schaffen das vor einem Burnout aber dafür fühle ich mich nicht schlecht, denn dies wäre ja wiederum kontraproduktiv. Die vielen Momente der Erkenntnis, haben mich zu dem gemacht, welcher ich heute bin. Ich helfe immer noch sehr gerne jedem Mensch, welcher meine Hilfe annehmen will aber ich mache es nicht mehr um deren Aufmerksamkeit oder Liebe zu bekommen, denn die habe ich so oder so, wenn die Menschen welchen ich helfe, mein Licht erkennen. Diese Erkenntnis, welche ich gewonnen habe hat aber auch dazu geführt, dass bestimmte Individuen sich nicht mehr mit mir wohl fühlten, weil sie ihren Mist oder ihre Aufgaben nicht mehr bei mir abladen konnten. Die haben sich entfernt und die anderen, welche mir gut getan haben, sind geblieben. Eine spannende, lehrreiche aber kräfteraubende Erfahrung war das Ganze und war ein wichtiger Baustein in der Erkenntnis, dass wir zu allererst zu uns selbst schauen müssen, bevor wir den anderen Menschen helfen.

Stellt euch folgendes vor! Ihr sitzt in einem Flugzeug und die Gesichtsmasken für die Luftversorgung fallen runter, weil ein Problem mit dem Flugzeug existiert. Wenn ihr nun zuerst allen zuerst helft die Maske anzuziehen, werdet ihr ersticken. Wenn ihr aber zuerst die Maske für euch selbst überstreift bzw. anzieht, habt ihr dann genug Zeit allen anderen, welche in eurem Einflussbereich sind, zu helfen. Dieser Vergleich soll euch die Einfachheit des Helfens aufzeigen, denn damit könnt ihr euch ganz viele Probleme vom Alltag fern halten.

Kommen wir nun zum letzten und vierten Glaubenssatz, welcher ich mit euch anschauen möchte und lade euch wiederum ein, zu erkennen, ob ihr was davon für euch selbst ableiten könnt. Ich bin gespannt, was ihr alles während dem lesen aufgeschrieben und euer Unterbewusstsein eingespielt hat. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr mir eure Erfahrung zukommen lassen, denn wir alle können voneinander lernen.

Nun zum vierten Glaubenssatz: „Ich Liebe und ich Liebe nicht!“

Obschon der Glaubenssatz nicht sehr viel Sinn ergibt und ich mir beim Schreiben die Sache zweimal überlegen müsste, wie ich es ausdrücken soll, ist er genau stimmig und ich werde dies erklären. Wie ihr, habe auch ich meine Herausforderungen im Leben zu bewältigen, wobei die Liebe zu Menschen und die Liebe welche ich empfange mein und euer Leben massgeblich beeinflusst. Meinen vierten und letzter unterordneten Glaubenssatz, welcher mit dem übergeordneten Glaubenssatz sehr stark verbunden ist, macht mir und allenfalls euch zuweilen ein wenig Problem.

Ich spiele mit der Liebe wie ihr selbst mit der Liebe spielt. Damit meine ich, dass ihr eure Liebe auch nicht einfach verteilt und diese jedem Menschen zukommen lässt, weil ihr der Meinung seid und ich war dies auch sehr lange, dass die Liebe von mir nur denen gehört, welche mich lieben und welche mich unterstütze, in dem was ich denke und was ich tue. Ist ein Mensch z.B. gemein gegen mich, habe ich mich auf dem Standpunkt gesetzt, dass er meine Liebe nicht verdient. Nun wir wissen alle, dass wir lernen müssen alle bedingungslos zu lieben und dies kann mit diesem Glaubenssatz, welcher die Liebe nur selektiv fliessen lässt, nicht zulassen. Wir steuern mit unserem Ego die Liebe. Damit meine ich, dass unser Ego, wenn es verletzt ist, der Meinung ist, einen Menschen nicht zu unterstützen, bzw. mit unserer Liebe zu überschütten. Für diejenigen, welche Bibelfest sind, haben sicherlich den Ausspruch von Jesus gehört welcher lautet: „Liebe deinen nächsten wie dich selbst!“ Nun, dieser Ausspruch von Jesus hat sehr viele Bedeutungen und die wollen wir uns kurz verinnerlichen. Auf der einen Seite meint Jesus mit seiner Aussage, dass wir uns lieben müssen, bevor wir andere Menschen lieben können. Das wir aber auch unsere nächsten Lieben wie uns selbst. Erst wenn wir dies tun können, werden wir vom göttlichen Strom, welcher in uns wohnt, überwältigt. Damit meine ich, dass wir uns dadurch mit dem göttlichen Strom verbinden können, da unser Herz rein von Liebe ist. Sind wir dies nicht und lieben uns selbst nicht, können wir nicht vom göttlichen Licht durchflutet werden. Wir sind immer mit dem göttlichen Strom verbunden aber die Menge an Licht welche uns durchflutet, ist abhängig von der Öffnung unseres Herzens. In der Liebe gewinnen wir Kraft und in der Liebe können wir unser ganzes Potential zum Ausdruck bringen.

Könnt ihr erkennen, dass mein letzter untergeordneter Glaubenssatz ein sehr schwerwiegender Glaubenssatz war, welcher mich meine Realität auf die harte Weise erkennen liess. Die einzige Möglichkeit diesen Glaubenssatz aufzulösen hat damit zu tun, dass ich mich und meine nächsten bedingungslos liebe. Dies geht nicht über Nacht und muss bedingungslos jeden Tag wieder von neuem „geübt“ werden. Es ist eine Lebenseinstellung gegenüber uns selbst und unseren liebsten.

Ich hoffe ihr konntet mit diesem Beitrag das System der Glaubenssätze und den Glaubenssatz wie auch deren Abhängigkeit und Beeinflussung besser verstehen. Wir Menschen haben noch viel zu lernen um uns aus dieser Umklammerung der Glaubenssätze bzw. aus diesem Glaubenssystem zu befreien und damit geheilt zu werden. Wir haben wundervolle Unterstützung auf allen Ebenen und ich empfehle euch, dass ihr euch dem Thema annehmt und es vertieft. Es wird euch helfen euch und euer Verhalten besser zu verstehen. Für diejenigen welche Unterstützung brauchen kann ich nur empfehlen, sich mit einem Medium zu verbinden bzw. jemanden zu suchen, welcher euch dabei unterstützen kann. Diejenigen welche meinen Blog kennen, wissen, dass ich diese Dienstleistung selbst auch anbiete und ihr könnt euch auf meinem Blog umfassend informieren.

Habt Vertrauen, dass ihr geführt seid, wenn es darum geht euer Glaubenssystem zu erkennen und zu heilen. Alles Gute und lasst euer Licht und die Liebe scheinen bzw. fliessen.

… die kosmische Brieftaube

___

Copyright © Kosmische Brieftaube. Es ist erlaubt den Artikel zu teilen und kopieren, sofern der Text als Ganzes unverändert übernommen, der Name des Autors und der Link zur Originalseite genannt wird. https://kosmischebrieftaube.wordpress.com

Advertisements

Ein Kommentar zu “Glaubenssätze bearbeiten – die kosmische Brieftaube

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s